Der Mindestlohn, die Auftraggeberhaftung und die Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten des neuen Mindestlohngesetzes – Was aktuell zu beachten ist

Nach jahrelanger Diskussion in Deutschland hat er seit dem 01.01.2015 Gültigkeit und zwar – abgesehen von einigen Ausnahmen – branchenunabhängig: Der Mindestlohn. Seit Jahresbeginn hat fast jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf mindestens 8,50 € brutto pro Zeitstunde. Leider können sich jedoch auch diejenigen Arbeitgeber keineswegs beruhigt zurücklehnen, die eine höhere Vergütung als „8,50 € brutto pro Zeitstunde” bezahlen und damit vermeintlich nicht betroffen sind. Das neue Mindestlohngesetz (MiLoG) begründet für nahezu jeden Arbeitgeber neue Pflichten und zivil-/ordnungswidrigkeiten- und sogar strafrechtliche Haftungsfallen, die eine sorgfältige Risikoanalyse und die Einleitung von Vermeidungs- bzw. Lösungsstrategien erforderlich machen.

Dr. Jörg Fecker, Dr. Thomas Glöckle, LL.M., Dr. Volker Nill, Dr. Betina Fecker, Dr. Sebastian Scheffzek, Nadine Crocoll