Datenschutzbehörde verhängt hohe Bußgelder für unvollständige Auftragsdatenverarbeitungsvereinbarung

Am 20.08.2015 gab das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht bekannt, erstmals eine Geldbuße in fünfstelliger Höhe für eine unvollständige Auftragsdatenverarbeitungsvereinbarung (Beauftragung eines externen Dienstleisters mit der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten) festgesetzt zu haben. Kritisiert wurde insbesondere, dass keine konkreten technischorganisatorischen Maßnahmen zum Schutz der Daten angegeben worden waren. Nur bei Vereinbarung entsprechender Maßnahmen könne der Auftraggeber seine datenschutzrechtlichen Pflichten erfüllen.

Dr. Thomas Weimann, Daniel Nagel, Manuel Kastner

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