Reputationsschutz wird auch in Snippets gewährleistet

Bei wahrheitswidrigen oder beleidigenden Behauptungen auf Internetseiten besteht grundsätzlich die Möglichkeit, den Betreiber der Seite aufzufordern, diese zu entfernen. Problematisch war dies mitunter bei Snippets in Suchergebnissen, die oftmals längere Zeit gefunden werden können als der Originaltext. Mit Urteil vom 07.11.2014 entschied das LG Hamburg (Az.: 324 O 660/12), dass Google als Suchmaschinenbetreiber für die Inhalte rechtswidriger Snippets in Anspruch genommen werden kann, wenn kein berechtigtes öffentliches Interesse an der Verbreitung der Snippets besteht und der Eintrag nach Kenntniserlangung nicht entfernt wird.

Dr. Thomas Weimann, Daniel Nagel

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