wulf architekten erfolgreich mit BRP vor Vergabekammer Südbayern

Das Vergabeverfahren für die Modernisierung des Münchener Gasteig, des größten europäischen Kulturzentrums, muss neu aufgerollt werden. Die Vergabekammer Südbayern gab den von BRP Renaud und Partner mbB vertretenen wulf architekten Recht und hob das von der Betreibergesellschaft der Stadt München initiierte Vergabeverfahren auf.

Dem Vergabeverfahren für die rund 500 Mio. Euro schwere Sanierung des Gasteig ging ein Architektenwettbewerb voraus, aus dem wulf architekten gemeinsam mit den Münchener Büros Auer und Henn siegreich hervorging. Überschattet wurde das mit den drei Preisträgern im Anschluss durchgeführte Vergabeverfahren durch öffentliche Einlassungen eines der Gasteig-Urheber, die allgemein als Parteinahme für Henn gewertet wurden. Die dann auch erfolgte Entscheidung zugunsten von Henn hob die Vergabekammer auf Antrag von wulf hin ebenso auf wie das Vergabeverfahren insgesamt. Die Vergabekammer begründete dies mit intransparenten Zuschlagskriterien und einer fehlerhaften Angebotswertung durch die Vergabestelle. Der vom ebenfalls unterlegenen Bieter Auer gestellte Nachprüfungsantrag hatte gleichermaßen Erfolg. 

Vertreter wulf architekten
BRP Renaud und Partner mbB
Dr. Andreas Digel, Dr. Lars Knickenberg, Henrik Jacobsen